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Sonntag, 10. Mai 2015

(Tate Taylor 2014) Get on Up - Juni 2015



Kennen wir, solche Filme. Der Musiker wächst unter schwierigsten Bedingungen auf, die Eltern sind verrückt oder  sonst was, als Kind wird er so ähnlich wie ein Sklave gehalten, es wird immer schwieriger, wenn, ja wenn da nicht dieser eisenharte Wille wäre, Weltstar zu werden. Und ab geht die Post mit Gesang, Band, Manager, Frauen mit geradezu manischer Besessenheit und Energie bis hin zur Weltspitze. Und James erinnert sich in den einzelnen Stationen immer wieder an alle möglichen Begebenheiten aus Kindheit und Jugend - alles bunt durcheinander eingeblendet. Wirkt seht dynamisch, der Film; von Brown werden die verschiedensten Facetten präsentiert, vom Schurken, Egomanen, Frauenverprügler bis zum Show-Perfektionisten und nettem Vater.
Das wird leider ein wenig collageartig fabriziert; manchmal kann man der Logik dieser Sprünge nicht folgen. Offensichtlich sind auch einige Dinge nicht so recht erklärbar, sonst würde James nicht als Life-Sprecher aus dem Off auftreten und den Zuschauer direkt belabern, schade.
Aber: Die Musik ist kaum zu toppen und Chadwick Boseman ist wirklich ein absolut überzeugender Performer.

Samstag, 22. März 2014

Godess of 67 - 2014 März


Link zum Trailer

Irgendwie zwar ein Roadmovie (ein Japaner gurkt durch halb Australien) mit einem angemessenen Auto, nämlich ein DS, dazu  noch Roas lackiert; zusammen mit einem blinden Mädchen, von der Anmutung aber fast wie ein surrealistischer Film. Seltsam in der Farbe (irgendwie blaustichig), der Japaner lebt in einer komischen Techno + Zoo-Wohnung, am Anfang ein bizarrer Kriminalfall, alles voller Rückblenden (man muss höllisch aufpassen), im Verlauf der Story wird es immer bedrohlicher, manches kapiert man auch nicht, dann gehts offensichtlich auch noch um Kindermißbrauch usw, usw. , also schon eher eine modernere Fassung von L´ age d´or. Tolle Filmmusik, die Schauspieler kommen teilweise sehr seltsam rüber.

Samstag, 15. März 2014

Die Kunst des Ausklangs - 2014 Januar


Link zu Trailer

Interessanter Film. Man kriegt die Kurve zur japanischen Kultur nicht so richtig, aber in den Details ziemlich skurril, trotzdem fasziniert der Film wegen seiner unmittelbaren Nachvollziehbarkeit. Ist in sich konsistent, wirkt authentisch; die Schauspieler wirken seht individuell und lebensnah. Wegen den Länge der Shots kann man sich atmosphärisch gut in den Film reinfinden.