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Dienstag, 16. September 2014

(Luc Besson 2014) - Lucy 2014 September



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Eigentlich ganz spannend angelegt. Lucy gerät in die Klauen eines fast menschenfresserisch veranlagten Tiadentyps, der ihr per Bauch-OP ein Päckchen Rauschgift (CPH4) zwecks Schmuggel implantiert. Das bricht auf, gerät in ihrer Blutbahn und verwandelt sie mit viel Optik-Zeppzapp in ein Superwesen mit irren Gehirnkapazitäten; quasi das Gegenstück zu den blonden Protagonistinnen in Hollywoodfilmen. Tja, und nun sind die Chinesen dran, denn Lucy verhaut sie nach Strich und Faden und entwickelt seltsame Zauberfähigkeiten. Zum Beispiel kann sie Fernseher und Handys kontrollieren und versteht Quantenphysik - wäre also die ideale Lehrerin.

Die Chinesen - sehen aus wie aus Tim und Struppig - reden genauso unverständliches Zeugs wie Morgan Freeman bei seinem schwachsinnigen Vortrag über Evolution. Diese Passage ist ohnehin zu Gähnen - voller jagender oder sich irgendwie bewegender Tiere (mit diesem Rubriks Cube - wusste ich gar nicht, dass das auch ein Tier ist). Fazit: Menschen nutzen nur 7% oder 15% ihrer Gehirnkapazität, Delphine dagegen 20%. Vergessen hat Freeman die Drehbuchschreiber; die nutzen offensichtlich maximal 0,001%. Auch die Vererbung von Informationen wird anhand von Tierbeispielen illustriert; hier ist der Film so eine Art Neuauflage von „Die Biene Maja“; hätte man aber lieber gerne anhand von Scarlett Johansson gesehen.
Wie auch immer: Lucys Superfähigkeiten bestehen schließlich darin, dass sie schießen kann (oho!), sie spürt ihr Gehirn (was man von den Drehbuchschreibern nicht behaupten kann) und sie fühlt irgendwie alles und kann sich an alles erinnern (als ob einem das wirklich was nutzen würde). Dann darf dann natürlich auch das obligatorische „Ich hab dich lieb!“ nicht fehlen, wirre Pseudophilosophie und wir sind ganz gespannt darauf, ob sie nun vielleicht auch noch singt.
Irgendwie kann sie nun alles, z.B. Personen in Tiefschlaf versetzen. Freeman „Geben Sie´s weiter!“, also doch: Traumberuf Lehrerin. Mit dem Computer kann sie so blitzschnell umgehen, dass man nichts mehr auf dem Bildschirm erkennt - kann sich also nur um Windows handeln. Und Auto kann sie fahren, in Paris - o lala - aber in Filmen fahren alle Typen in Paris so; man kommt ans Ziel und die anderen haben den Blechschaden. 
Doch die Chinagang gibt nicht auf. Respektloserweise wollen sie Lucy an der Sorbonne überfallen, wo sie gerade Wissenschaftlern erklärt, dass 1+1 nicht 2 sondern irgendwas anderes ist - also doch nicht so recht als Lehrerin geeignet.
Dann wird's dramatisch. Lucy frisst alle Computer auf. Bevor man dazu kommt, in Jubel auszubrechen, schafft sie eine neu. Ich dachte immer, das kriegt nur Steve Jobs hin. Lucy kann nun wirklich alles, z.B. den Fußgänger-Verkehr am Times Square regeln, auf einem Bürodrehstuhl Sitting Bull zuzuschauen oder Original-Lucy die Hand zu geben. Hatte Däniken also doch Recht! Während dann noch einige komischen Grafiken den Film unnötig verlängern (solche kennen wir alle als Bldschirmschoner), verschmilzt Lucy bei 100% Gehirnkapazität zu einer Zelle. Nun endlich fällt ihr Kleid, aber sie ist so mikroskopisch klein, dass sie nicht mehr zu erkennen ist - schade. 

Die Menschheit kriegt als Erinnerung einen USB-Stick (aber noch nicht mal USB4), und dann ist Lucy überall (sollte die vielleicht dann eher NSA heißen?). „Macht etwas aus dem Leben!“ lautet ihre letzte Botschaft. Na, das hätten wir uns ohne Lucy bestimmt nicht überlegt. Danke für diesen Ratschlag, Luc. 

Montag, 9. Juni 2014

(Bryan Singer), 2014 - X-Men days of future past - 2014 Juni


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Kommt einem immens bekannt vor: Zeitreise, Zeitreise zurück, Zeitreise zurück, um eine Katastrophe in der Zukunft zu verhindern, Zeitreise zurück in eine Zeit, in der die Menschen anfangen Roboter zu bauen, die in der fernen Zukunft ..., eine verrückte Frau, die das alles verursachen soll - da fehlen nur noch Tim und Struppi.
Ansonsten sind noch da: Kirk, Kennedy-Mord, Nixon, ein "bösartiger Zwerg", Mutanten aller Art, witzig anzusehende Szenen aus den 70er Jahren; aber eine irgendwie neue Story glänzt durch Abwesenheit. Der Rest ist aufgefüllt mit Kampf-und Effektszenen aller Art und Politikergeschwafel, das wir bereits aus den alten X-Men-Filmen kennen.

Montag, 24. März 2014

Sunshine - 2014 März


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Eine Space-Reise. Häufig ähnliche Kulissen, Raumschiff von oben, von unten, immer der gleich Gang, viele Protagonisten sitzen immer nur rum und schauen sich ernst an, es gibt immerzu irgendwelche Flashbacks oder Film-Fab-Gewaber, die irre aussehen, von denen man aber nicht weiß, was sie bedeuten. Der Plot ist eigentlich gut, aber bis es zum Showdown kommt, wird der Film immer wieder mit eher ähnlichen Szenen ausgefüllt, bleibt aber gleichzeitig wegen der Schnitte und der Musik spannend.  Man wartet immerzu auf ein Alien, das gibts auch, ist aber ein religiös verrückter Raumpilot. Am Ende sind alle Teilnehmer der Mission tot, fast wie bei Shakespeare. Schauspieler sind zu Mannequin-mäßig. Manche der Einstellungen sind richtig gut, wenn z.B. Angst symbolisiert wird.