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Montag, 30. März 2015

(Chandor 2014) A Most Violet Year - 2015 März



Ich hoffe nicht, dass unsere Heizölhändler solche finstern Schurken sind. Darum gehts nämlich, nur dass in ihrer Mitte ein aufrechter Typ zu finden ist, der eigentlich nicht so aussieht und
vom Typ Al Pacino daherkommt, ein Luxusknabe zudem mit Kamelhaarmantel und schicker Villa. Die Geschichte ist leicht zu erzählen: Er soll als Newcomer aus dem Kreis der Öllieferanten entfernt werden, und zwar mit unkoscheren Mitteln, aber er setzt sich durch. Und das ist besonders, er tut es mit koscheren Mitteln. Zwischendurch gerät er immer wieder an die Grenzen seines Legalitätsverständnisses, aber er bleibt geradlinig.
Gute Story, finde ich. Zwischendurch auch mit Humor, bleibt spannend, das Ende ist nicht abzusehen -  OK. Auch gut gefilmt, gute Besetzung, die Filmmusik ist leider manchmal kitschig, auch unpassend. 

Donnerstag, 19. Februar 2015

(Alejandro González Iñárritu, 2015), Birdman 2015 Februar


Also nach diesem Film weiß ich noch genauer, warum ich kein Broadway-Star geworden bin :).
Das Schicksal kann hart sein zu denjenigen, die eigentlich Superman, im realen Leben aber Looser sind. Das ist das Thema des Films. Kennen wir aus Comic-Verfilmungen, aber nur als Comic-Story. Oder aus der Literatur, dann als Bruch zwischen Ideal und Wirklichkeit.
Diese Film betritt da Neuland. Hier bleiben die Grenzen zwischen Realität und Superman-Phantasie fliessend (eigentlich ein altes Thema - Stage und Backstage). Michael Keaton verkörpert einen Schauspieler, der die Ansprüche beider Rollen nicht genau voneinander unterscheiden kann, Backstage quasi auf der Bühne. So ergeben sich jede Menge skurriler Situationen, die allerdings mehr aneinander gereiht sind.
Insgesamt eine tolle, für die Rollen sehr passende Besetzung (wo hat Emma Stone bloss diese Glubschaugen her), die Schauspieler sind einfach gut in Gestik, Bewegung und Mimik; Schnitte und Shots gefallen mir auch sehr (keine nervigen Sekundenschnitte), auch die passende Filmmusik. Ein wenig nervig allerdings sind diese langen Shots in den Gängen hinter der Bühne, soll wohl irgendwas symbolisieren (Labyrinth, Einengung...?) sind aber eher nervig.

Montag, 12. Januar 2015

(Paolo Virzi, 2014) Die süße Gier - 2015 Januar



Was der italienische Titel - Il capitale umano - quasi Humankapital - bedeutet, erfährt man zuletzt. Da finde ich den deutschen Titel für den Film eigentlich besser gewählt, denn darum gehts. Alle sind gierig nach Geld, Macht, Einfluss und betrügen und lügen unverdrossen. Und es endet wie  schließlich wie in der Welt außerhalb des Kinos ist: Die Armen ziehen den Kürzeren.
Eigentlich birgt der Film einen fast klassisch anmutenden Tragödienstoff in sich. Serena, attraktive Tochter eines fiesen Börsenzockers, wird vor eine Entscheidung gestellt, die auf jeden Fall ungünstig ausgehen wird. Es geht, fast wie in einem Krimi, um den Verursacher eines schweren Verkehrsunfalles; um die Lösung diesen Falls rankt sich die ganze Geschichte. Besonders: Diese wird jeweils aus den Perspektiven verschiedener Protagonisten immer neu erzählt - nicht langweilig, sondern immer in Verbindung mit den besonderen Lebensperspektiven dieser Personen; das ist wirklich gut gelungen.
Schauspielerisch super; die Figuren kommen emotional so dicht an einen heran, dass man sich schütteln möchte.

Dienstag, 6. Januar 2015

(Frederick Wiseman 2014) National Gallery, 2015 Januar


Ein toller Film, allerdings drei Stunden lang. Gezeigt werden seht unterschiedliche Szenen aus der National Gallery: Von staunenden Besuchern, Führungen, Gesprächen, Interviews, Restauratoren bis hin zu dem Typ, der defekte Rahmen repariert. Geboten wird etwas für unterschiedliche Vorkenntnisse; auch gut im Thema stehende Personen haben etwas davon. Manchmal - so kam es mir jedenfalls vor - gibt es zu viele Szenen mit Zuschauern; da hätte der Film ruhig etwas kürzer sein können (gemeint war wohl: Vielfalt der Zuschauer, Vielfalt der Kunst). Was mir etwas gefehlt hat - als Bernhard-Fan - war die Irrsigler-Perspektive, hätte sich m.E. auch gut angeboten, zumal es in der der Diskussionsrunde um finanzielle Angelegenheiten des Museums auch um Einsparungen beim Personal geht.

Montag, 27. Oktober 2014

(Fatih Akin, 2014), The Cut - 2014, Oktober



Guter Film. Manchmal ein wenig kitschig beleuchtet (hat aber auch solche Traumszenen); einige der Studioaufnahmen sind ziemlich grottig, da riecht man förmlich die Kulisse und auch manche Darsteller kommen daher wie aus einem Hollywood-Studio, der Protagonist wirkt eigentlich den ganzen Film durch zu jung.
Aber: Die Story kommt ziemlich authentisch rüber. Gott sei Dank verzichtet Akin auf appe Köpfe, Splatterszene, langweilige Verfolgungsjagden und dergleichen und konzentriert sich mehr auf "alltägliche" Szenen, so deprimierend und brutal die manchmal auch sein mögen.
Die irre Konstruktion einer Suche nach den Kindern rund um die Welt signalisiert uns die ganze Verrücktheit dieses unvorstellbaren Gemetzels an den Armeniern, deren entwürdigende Behandlung usw. (nebenbei: verständlich wird die Verneinung dieses Völkermords wahrscheinlich, wenn man sich vorstellt, dass noch so manche türkische Familie auf von Armeniern geklauten Möbeln sitzt, von den von ihnen geraubten Tellern isst und sein Bankkonto mit beschlagnahmten oder sonstwie geklemmten Geldern aufgepolstert hat - ähnlich wie man in Deutschland nach 45 mit den den Juden gestohlenen Dingen verfahren hat).
Wie auch immer: diese manchmal etwas traumhaften Sequenzen machen einem das vielleicht leichter, diese unvorstellbaren Schicksale nachzuvollziehen; möglicherweise ist das ja den Leuten damals auch so gegangen, denn vorstellen kann man sich eine solche Situation so recht nicht.

Sonntag, 1. Juni 2014

(Hossein Amini) Die zwei Gesichter des Januars - 2014 Juni



Link zum Trailer
Das fand ich einen ziemlich gut gemachten Film; die Story ist typisch P. Highsmith. Keiner weiß genau warum, aber plötzlich wird´s immer fataler und keiner hat eine Chance, dem zu entkommen, eigentlich so eine Art griechischer Tragödie, modern. Alle drei Protagonisten sind "messy". Man versteht zwar die Protagonisten, aber dann doch nicht so richtig, die sind zu weit entfernt von uns.
Manchmal fand ich die Szenen doch ein wenig zu theatral vorgeführt, dem Zuschauer wurde einiges zu sehr unter die Nase gerieben, so zum Beispiel in der Szene, in der Rydal von irgendeiner wie eine Perlenschnur aufgereihten Jung-Krankenschwester-Gruppe - oder sind´s Novizinnen? - zufällig gesehen wird.
Besonders gut gefiel mir diese Vater-Sohn-Kiste zwischen Rydal und seinem verstorbenen Vater und dem "optischen" Vaterersatz Chester, irgendwie subtil verständlich, dann doch wieder weit weg. Genau darin liegt der Reiz des Films: Genaues weiß man nicht. Diese Kombination ist total gelungen. Eigentlich gibt´s nicht zu meckern. Die Schauspieler sind gut, die Musik spitze, atmosphärisch ist der Film schön (daran kann ich mich gut erinnern), die Idee und das Drehbuch sind aufregend, gut beleuchtet und geschnitten, wenig Hit-and-Run Elemente.
Der einzige echte Wermutstropfen ist - wie gewohnt - die deutsche Übersetzung des Titels. Da ist natürlich ein Januskopf gemeint, dargestellt durch Chester und Rydal, spielt vielleicht auch im Januar, was man aber nicht sehen kann (deutscher Buchtitel "Unfall auf Kreta" ist genauso beknackt).

Sonntag, 18. Mai 2014

(Klaymann) Ai Weiwei - Never Sorry - 2014 Mai



Link zum Trailer
Szenen aus dem Leben von Ai Weiwei und dem Leben in China, auf das er seine Aufmerksamkeit richtet. Eigene Arbeit und Mitarbeiter, Zerstörungen von Häusern, Pfuscherei am Bau bei Erdbeben, Demonstrationen, die Typen von der Staatssicherheit, kurz: all das, was das Leben in China eben nicht lebenswert macht. Der Film ist voll mit historischen Filmszenen, deprimierenden Fotos aus der Kulturrevolution, Interviews mit Freunden, Bekannten, Künstlern, Berichten über die eigene Arbeit und die seiner Lebensbedingungen, Hausdurchsuchungen aber auch Ausstellungen, der verletzte Ai Weiwei usw. alles in Form einer Art Filmcollage. Das ist auch eine interessante Zusammenstellung der letzten Jahre Zeitgeschichte China und USA. Dass der ein "pain in the ass" für die Chinesische Regierung ist, erstaunt nicht. Man versteht nun auch genauer die Rolle von Twitter und Medien in seinem Leben.
Und - die Wirklichkeit zeigt, auch sie ist eine Collage. Wie auch immer, man gewinnt einen sehr guten Einblick in seine Lebensbedingungen und auch in seine Arbeiten.
Muss man glaube ich 2x oder mehrfach sehen, so viele Dinge kommen darin vor.

Mittwoch, 30. April 2014

(Robert Rauschenberg, John Cage, Deborah Hayes, David Tudor, Robert Whitman, Oyvind Fhalstrom) 9 Evenings 2014 April



Link zur Zusammenfassung
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Hatte ich mal in Berlin gesehen und jetzt wiedergefunden. Eine Serie von Performance-Abenden mit Robert Rauschenberg, John Cage, Deborah Hayes, David Tudor, Robert Whitman, Oyvind Fhalstrom in den 60ern, ziemlich schräg. Leider nur auszugsweise zu sehen: alle möglichen Geräte, die Geräusche von sich geben. Die Protagonisten sitzen in so einer Art Plastikzelt, sehr mysteriös ausgeleuchtet, mit Bergen von Elektrokabeln, Sound-Generatoren, hören hin, drehen an Knöpfen und vieles mehr. Dazu Tanz- und Performance-Einlagen, experimentelle Choreographie (also mit Freiräumen), sich bewegende Kästen mit Tänzern drauf usw.. Drum herum Publikum, das es offensichtlich nicht glaubt, was es da sieht. Die Filmqualität ist leider sehr schlecht, ist aber alles absolut sehenswert. 
Eine interessante Zusammenfassung gibt es hier.

Sonntag, 13. April 2014

(Ursus Wehrli) Herr Wehrli räumt auf - 2014 April

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Einer von mehreren Filmen zum Thema "Aufräumen". Eine total witzige Idee, eine ganze Badewiese aufzuräumen; ziemlich kurzweilig, auch wegen der lustigen Musik. Insgesamt gut gemacht, keine langweiligen Einstellungen, Alltagsgesichter und Alltagssituationen.
Eigentlich ein ernstes Thema: erstens räumen wir selbst ständig was auf, zweitens werden wir ständig sortiert. Wenn man sich unter diesem Gesichtspunkt den Film anschaut, kann einem das Lachen schon im Halse steckenbleiben - da fallen mir ständig Dinge zum Thema Sortieren ein, an die ich eigentlich nicht denken möchte.
Ca. 2 min lang, vielleicht auch als kreative Anregung für künstlerisches Schaffen.

Freitag, 11. April 2014

(Hans Richter) Vormittagsspuk - 2014 Mai


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Richter bietet so alles auf, was die damalige Trickkiste hergab: Doppelbelichtungen, Geisterbilder, Stoptrick, Negativ, rückwärts laufende Szenen, verschwindende Personen, Zeitlupe, Zeitraffer usw., teilweise sehr gekonnt und witzig (wie z.B. die Szene mit der Fliege).
Dinge werden zu Arrangements zusammengesetzt, sie bewegen sich von selbst, wiederholen die Bewegung, die Menschen auch, verändern sich bei der Wiederholung, legen sich zu seltsamen Formen zusammen, manche Szenen erinnern von der schauspielerischen Qualität auch an Pennälerstreiche, insgesamt kontrastieren die Szenen mit den Dingen wie den Hüten mit den Menschen, denen sie nicht gehorchen. So fliegen die Hüter immer umher, aber keiner kann sie fangen. Sie setzen sich von selbst auf die Köpfe. Unlogisch? Nein, vielleicht ist das die wahre Logik der Dinge, genau die wie Dadaisten das postulierten.
Richter schreibt dazu: „Ohne es eigentlich zu wollen, wurde der Film [Vormittagsspuk ] ein echtes dadaistisches Dokument. Er zeigte Rebellion der Objekte, der Hüte, Tassen, Krawatten, Schläuche etc. gegen den Menschen. Schließlich stellte sich dann die alte Rangordnung des Menschen-Herrn über die Objekt-Sklaven wieder her. Aber für diese kurze Zeit mag doch ein Zweifel an der Allgemeingültigkeit der gewöhnlichen Subjekt-Objekt -Ordnung im Publikum eingetreten sein."

Dienstag, 8. April 2014

(Jean Cocteau) Das Blut eines Dichters, 1930 - 2014 April

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Einer der eher unbekannten surrealistischen Filme, ist jedoch im Detail m.E. besser ausgeführt als Chien Andalou oder L´age d´or. Die Shots sind länger und, obwohl sie genauso seltsam wie in den anderen Filmen sind, zusammenhängender, hat damit etwas mehr Unheimliches, könnte so eine Art Verfilmung von Situationen aus Magrittes Gemälden sein (es gibt natürlich Parallelen zu den anderen surrealistischen Filmen: ein Sinnesorgan in der Hand, verschlossene Türen, Sprung durch einen Spiegel usw.). Cocteau ist en wenig verliebt in seine Filmtricks, aber immer wieder sind gute erzählerische Strukturen zu finden (wie z.B. die Szene mit den Schlüssellöchern), einige wenige Längen (bei den Balkonszenen). Die Filmmusik ist sehr interessant, von Georges Auric aus der Groupe des Six.

Montag, 7. April 2014

(Cindy Sherman) The Doll is mine - 2014 April




Link zu Youtube

Ein interessanter Film zum Thema Cindy Sherman, die sich ja selbst nicht (zumindest nicht gerne) fotografieren oder filmen lässt. Ihre Fragestellung ist ja "können wir uns wirklich selbst zeigen?" - und dementsprechend thematisiert sie auch Rollen in Fotos, in Stills, mit Puppen. In diesem kurzen Film wird ein Teil ihrer Arbeit thematisiert: Fotografie einer Person in ihrer Rolle. Doch anders als bei den Fotos erlebt man ein Modell, das sich verändert; hier doppelt gemoppelt, weil Asia Argento gleichzeitig die Fotografin und auch das Modell spielt; beide verändern sich in ihren Rollen, der versuch, sich selbst darzustellen.  Das Modell soll femininer aussehen, so die Fotografin, die Fotografin versteht darunter Tränen, ein interessantes Selbstkonzept. Man kann sich gut auf die Personen konzentrieren, es gibt nur wenige Einstellungen. Finde ich als Konzept der Arbeit Shermans gut umgesetzt; die Musik finde ich zu lärmig (Blonde Redhead), die Schauspielerin ist super.

Montag, 31. März 2014

A Mesa verde (der Grüne Tisch), Kurt Joos - 2014 März

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Als Film vielleicht nicht so sehr beeindruckend - immer die gleiche Einstellung und auch Beleuchtung, könnte abschnittweise besser sein; abgefilmtes Ballet eben. Aber von der Handlung und Symbolik allererste Sahne. Ich kenne keinen Film, in dem genauso gut die groteske Situation vor Verhandlungen, vor Krieg und Frieden, eben am grünen Tisch gezeigt wird. Besser kann man´s nicht machen. In der Originalfassung glaube ich verschollen, gibt es aber in guten Remakes (bei Youtube).

Montag, 24. März 2014

In Sarmatien - 2014 März

Link zum Trailer

Kannte ich vorher gar nicht, den Begriff. Es geht um dieses Gebiet zwischen Litauen über Weissrussland und Ukraine bis hin zum Schwarzen Meer. Sehr beeindruckend zusammengestellt, mit sehr persönlich wirkenden Interviews, Situations- und Reisebeschreibungen; das hat nichts Touristisches, sondern der Filme nimmt mehr die Rolle des Internierten ein, bleibt immer zurückhaltend. Der Film ist - obwohl Doku - fesselnd und man möchte eigentlich gerne noch mehr wissen.

Sonntag, 16. März 2014

Kuhle Wampe - 2014 Januar


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Hat schon einige Längen, der Film, ist auch etwas melodramatisch. Manchmal ziemlich ungewöhnliche Montagen, die erst im weiteren Rahmen des Films ihren Zusammenhang finden. Nach wie vor toll finde ich die Filmmusik und einige der "schrägen" Kameraeinstellungen; damals sicherlich noch sehr neu, auch die Kamerafahrten (hier sieht man vielleicht, wie technikbegeistert Brecht ist), erinnert mich auch an die Bauhaus-Fotografien mit den Schatten und Diagonalen.

Samstag, 15. März 2014

Philomena - 2014 März


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War schon immer meine Meinung zum Leben in Klöstern und umzu, vor allem in Irland. Toll gespielt von Julie Dench. Vom Spannungsbogen im Prinzip gut aufgebaut (nicht immer so richtig verständlich, eher filmisch als von der Story her gedacht), von der Psychologie her überzeugend. Gut ausgestattet, gut gefilmt. Der inhaltliche Schwerpunkt wird deutlich.

Grand Hotel Budapest - 2014 März


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Schöner Film, gut ausgestattet, sehr witzig. Spielt glaube ich kurz nach dem ersten WK irgendwo im Balkan; entspricht ziemlich genau den Schilderungen von Clark "Die Traumwandler". Im Detail auch gut durchgestylt, so z.B. in den Farben; super Besetzung. Die Story ist mehr so eine Hit-an-Run-Geschichte, etwas additiv, aber mit ziemlichen Tempo, spannend. Schauspieler sind super ausgewählt.