Posts mit dem Label Musikfilm werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Musikfilm werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 10. Mai 2015

(Tate Taylor 2014) Get on Up - Juni 2015



Kennen wir, solche Filme. Der Musiker wächst unter schwierigsten Bedingungen auf, die Eltern sind verrückt oder  sonst was, als Kind wird er so ähnlich wie ein Sklave gehalten, es wird immer schwieriger, wenn, ja wenn da nicht dieser eisenharte Wille wäre, Weltstar zu werden. Und ab geht die Post mit Gesang, Band, Manager, Frauen mit geradezu manischer Besessenheit und Energie bis hin zur Weltspitze. Und James erinnert sich in den einzelnen Stationen immer wieder an alle möglichen Begebenheiten aus Kindheit und Jugend - alles bunt durcheinander eingeblendet. Wirkt seht dynamisch, der Film; von Brown werden die verschiedensten Facetten präsentiert, vom Schurken, Egomanen, Frauenverprügler bis zum Show-Perfektionisten und nettem Vater.
Das wird leider ein wenig collageartig fabriziert; manchmal kann man der Logik dieser Sprünge nicht folgen. Offensichtlich sind auch einige Dinge nicht so recht erklärbar, sonst würde James nicht als Life-Sprecher aus dem Off auftreten und den Zuschauer direkt belabern, schade.
Aber: Die Musik ist kaum zu toppen und Chadwick Boseman ist wirklich ein absolut überzeugender Performer.

Montag, 7. April 2014

Jazz on a Summer´s Day - 2014 April

Part 1
So um die 16 Teile sind bei Youtube zu sehen.

Eben wiedergesehen. Ein toller Film mit kleineren Macken. Zunächst ist das gesamte Arrangement wunderbar - Newport, die Yachten, das Wasser, die Typen mit den scharfen Sonnenbrillen, und sowieso, eine kleine Modestudie, dieser Film. Dazu kommen die scharfen Auftritte wie z.B. von Anita O´day oder auch Dinah Washington. Schon deswegen sehr sehenswert. Dann finde ich auch die Verbindung von Hafen und Wasser, den Spiegelungen und Verzerrungen und der Musik in einigen Szenen einfach umwerfend gut gelungen. Natürlich ist die Musik toll - sowieso und vor allem für die die, die Jazz mögen. Dann gibt´s dann noch diesen ersten großen Auftritt von Chuck Berry mit blöde grinsenden Kollegen, noch etwas unbeholfen in der "Jazz"-Begleitung. Schön ist, dass man meist die gesamten Stücke hören kann, die Kamera nicht hin- und herwuselt, sondern eher langsame Schwenks, längere Shots bevorzugt; gut auch die vielen Zuschauerstudien.
Dieser kleine Handlungsstrang der Musiker, die durch die Stadt ziehen, wirkt insgesamt etwas unbeholfen und manchmal etwas kindergartenmäßig, nimmt aber insgesamt wenig Raum ein.