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Montag, 27. Oktober 2014

(Matt Reeves, 2014) Planet der Affen - 2014 Oktober




Also von dieser Geschichte kann man sicher noch jedes Jahr eine Folge drehen; ob die jemals besser werden, ist fraglich. Gutes Beispiel: dieser Film.
Anstelle der vielbekrittelten "talking heads" finden wie hier die "grunting heads" vor  - eine Horde Affen, die den ganzen Tag über Gut und Schlecht vor sich hergrunzt, einem Helden, beinahe hätte ich gesagt, in glänzender Rüstung (ist aber nur ein Schimpansenfell aus der Schnellreinigung) und einem Bösewicht, erkennbar an Eckzähnen und Narben; interessanterweise beide schwarz (man hätte natürlich auch für den "guten" einen Albino wählen können). Dann gibts das Pendant auf den Menschenseite, auch die Guten und die Bösen. Wie man sieht, hat sich das seit Lessings "Minna von Barnhelm" nicht weiter entwickelt.
Wie zu erwarten, ist die Story vollkommen bescheuert (die Apokalypse hat uns alle in Form eines aus einem Labor entwischten Affenvirus niedergemetzelt und nur einige wenige "genetisch" stabile Kerle und Weibsbilder haben überlebt ... meine Güte, das gibs ja wirklich schon zu Hauf!).
Es kommt, wies kommen muss. Affen grunzen für den Frieden, Menschen beschwören Gutes ... hört sich toll an, wenn da nicht diese Bösen wären, normalerweise islamische Fundamentalisten, hier im Film Affen. Na, wie ist der Schluss wohl? Wäre tatsächlich schwierig, hier ein vernünftiges Ende zu finden, deshalb lässt der Regisseur einfach alles explodieren; jedenfalls die Menschen und die Affen, nicht die Regiem den Produzenten und den Drehbuschschreiber.

Dienstag, 1. Juli 2014

(Doug Liman), 2014, Edge of Tomorrow, 2014 Juni



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Ganz witzig gemacht. Diese Geschichte mit den Zeitsprüngen - ähnlich wie bei dem Murmeltier-Film - wird gut gelöst, nicht immer ganz logisch so wie beispielsweise zum Schluss. her warum muss eine Filmhandlung logisch sein? Ist jedenfalls ganz unterhaltsam. Tom Cruise ist in der Rolle des Deserteurs ziemlich gut, in der Heldenrolle deutlich zu glatt und zu schön. Trotz dieser wiederholten, gleichen Sprünge ist der Film nicht langweilig, die Handlung erfordert das schon so. Zum Schluss gibts einige Längen, die Aliens sind naja, insgesamt aber alles sehr dynamisch.

Sonntag, 25. Mai 2014

(Marc Webb) The Amazing Spiderman - 2014 Mai


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Eine Mischung zwischen Märchen (Blondine wird von finsteren Mächten geraubt, der Prinz bemüht sich sie zu retten), partiellem Weltuntergang (wie bei Gaston - der Stadt wird der Saft abgedreht), Lonley Wolf (Romanze ja, Bindung nein) und amerikanischer Wanderpredigermentalität (Never Give up Hope).
Die Story ist schnell erzählt: Spiderman räumt auf, diesmal gleich mit zwei Kerlen. Warum, weshalb, wieso - muss man sich nicht fragen, solche Filme sollen ja auch nicht logisch sein; man versteht nämlich weder Spiderman noch seine Gegner und ihre wesentliche Charaktereigenschaften sind ihre Kostüme. Die Actionszenen sind auch nur manchmal kurzweilig (dieses Herumgefliege in der Stadt kennen wir schon sattsam aus den anderen Spiderman-Filmen), diesmal ist allerdings eine ernsthafte Bedrohung der Welt dabei: Electro schaltet die Leuchtreklamen am Times-Square ab, das geht natürlich gar nicht. Zum Schluss greift der Regisseur in die Godzilla-Trickkiste und lässt Elecro die halbe Stadt in Schutt und Asche legen, auch hier versteht man nicht, wieso.
Mit anderen Kostümen für die Darsteller ausgestattet, könnte der Film deshalb auch fast als "Thor 3" oder "Iron Man 4" durchgehen.

Plus-Minus-Bilanz: Held überlebt, tote Blondine, toter Afroamerikaner.

Samstag, 15. März 2014

Jack Reacher - 2014 Februar



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Mit Tom Cruise eine klare Fehlbesetzung, kann diese Rolle nicht ausfüllen, jedenfalls sowohl im Film als auch von der Umsetzung der Romanvorlage her. Umständlich und teilweise langweilig gedreht, viele ähnliche Szenen, lange Talking-Heads-Szenen, einige der Personen sind völlig unglaubwürdig und so wirkt der Plot sehr weit hergeholt.